Bär kritisiert Merz

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Digitalstaatsministerin Dorothee Bär (CSU) bewertet die von CDU-Vorsitzkandidat Friedrich Merz erhobenen Anschuldigungen gegen das Partei-"Establishment" als "mehr als steile These". Grundsätzlich glaube sie, dass es richtig sei, gerade in Zeiten der Pandemie zu sagen: "Was können wir den Bürgern vermitteln, und sind Veranstaltungen mit 1.000 Menschen an einem Ort auch wirklich ein positives Signal", sagte Bär der "Welt" (Mittwochausgabe) angesichts der Verschiebung des CDU-Parteitags. "Ich glaube, dass ein guter Kandidat auch im nächsten Frühjahr noch ein guter Kandidat sein wird."

Mit Blick auf den Vorwurf von Merz, das CDU-"Establishment" wolle ihn als Parteichef verhindern und verlege deshalb unter Corona-Vorwand den CDU-Parteitag, sagte Bär: "Ich weiß nicht, ob man bei anderen die Schuld suchen muss oder ob man einfach schauen muss, was ist aufgrund der aktuellen Gegebenheiten auch tatsächlich das Gebot der Stunde. Aber ich glaube, in so einer Ausnahmesituation, wie wir sie jetzt im Jahr 2020 haben, zu behaupten, dass das mit der Pandemie nichts zu tun hat, ist auf jeden Fall eine mehr als steile These."

Foto: Friedrich Merz, über dts Nachrichtenagentur

Ein Kommentar

  1. Frau Bär sie reden den größten Schund aller Zeiten.Herr Merz weis ganz genau was da gespielt wird.Ist doch alles so leicht zu durchschauen,welchen diese Verschiebung Vorteil einbringen soll.Die Bevölkerung ist doch nicht so blöd wie Sie denken.

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