Mittelstand will mit Altmaier Post-Corona-Agenda beraten

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die mittelständische Wirtschaft will beim Wirtschaftsgipfel mit Minister Peter Altmaier (CDU) am Donnerstag eine Post-Corona-Agenda einbringen. "Die Coronakrise hat bereits jetzt massive Bremsspuren und Verwerfungen im deutschen Mittelstand ausgelöst", sagte Markus Jerger, Bundesgeschäftsführer des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). "Deshalb muss es jetzt darum gehen, durch ein gezieltes Aktionsprogramm für den deutschen Mittelstand die Konsequenzen der Krise für die mittelständischen Unternehmen abzufedern und ihnen Unterstützung und Perspektiven zu ermöglichen."

Das Strategiepapier, über das die Funke-Zeitungen berichten, umfasst vier Punkte, die für "Substanz und Zukunft" des deutsches Mittelstands von entscheidender Bedeutung seien: So fordert der Verband ein innovations- und investitionsfreundliches Abgabensystem, ein Regulierungsmoratorium und Bürokratieentlastungsgesetz, massive Investitionen in moderne Infrastruktur sowie die Verkürzung von Planungs- und Genehmigungsverfahren. "Die Debatte darüber muss jetzt geführt und die Weichen jetzt gestellt werden. Denn viele Unternehmen wollen und brauchen Klarheit, wie ihr Geschäftsmodell und ihre Zukunft aussehen kann", so Jerger.

Foto: Peter Altmaier, über dts Nachrichtenagentur

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