Die kanadische Bank of Montreal unterbindet jegliche Krypto-Transaktionen

Die kanadische Bank of Montreal (BMO) unterbindet jeglichen Kauf von Kryptowährungen durch ihre Kunden: Die Bank blockiert alle Kreditkartenkäufe, Online-Überweisungen und Debitkarten-Zahlungen an Kryptobörsen.

Ein mutmaßlicher Mitarbeiter der Bank hatte bei Reddit einen Screenshot eines entsprechenden Mitarbeiter-Rundschreibens hochgeladen. Als Grund für diese restriktive Maßnahme wird die hohe Volatilität der Kryptowährungen und der Schutz und die Sicherheit der Bankkunden genannt:
„Effective immediately, BMO will be blocking cryptocurrency merchant transactions. This decision was made due to the volatile nature of cryptocurrencies, and to better protect the security of our clients and the bank.“

Die Bitcoin-Kurse schwankten in den letzten Wochen zwischen 7.000 und 12.000 US-Dollar, was aber gemessen an den Kurssprüngen der Kryptowährungen in den letzten Jahren eher moderat erscheint. Gründe inwieweit die Sicherheit der Kunden durch Kryptowährungen negativ beeinflusst wird, blieb BMO hingegen schuldig. Damit geht die Bank in eine ähnliche Richtung wie VISA, die Kooperationen mit Emittenten von Krypto-Debitkarten (vergleichbar mit Krypto-EC-Karten) kürzlich stoppten.

BMO ist in der kanadischen Bankenlandschaft durchaus kein Leichtgewicht: Das 1817 gegründete Kreditinstitut gehört zu den Big Five Banken in Kanada und ist die viertgrößte Bank in Kanada gemessen an Marktkapitalisierung und Bilanzsumme. Auch in ganz Nordamerika gehört BMO zu den Top10 Banken.

Inwieweit die Entscheidung des Krypto-Banns klug war, bleibt abzuwarten. Andere Geldinstitute, die vormals Krypto-skeptisch waren, sind bereits umgeschwenkt. So arbeiten die britische Barclays Bank seit kurzem mit der US-Kryptobörse Coinbase zusammen, um Transaktionen von Bankkunden mit der Kryptobörse zu beschleunigen.

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