Mittelstand fordert Schulden-Erlass für Kleinstunternehmen

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) fordert einen Schulden-Erlass für Kleinstunternehmen und Solo-Selbstständige in der Coronakrise. „Diese Kleinstunternehmen, die im Zuge der Coronakrise Kredite bekommen, dürfen nicht mittelfristig in die Insolvenz getrieben werden. Hier ist der Staat gefordert und muss ihnen die so entstehenden Schulden erlassen“, sagte Mittelstandspräsident Mario Ohoven den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben).

Zusatzzahlungen wie der von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) geplante 300-Euro-Bonus für Kinder erteilt Ohoven dagegen eine Absage. „Der Mittelstand lehnt Helikoptergeld ab. Im Unterschied zu den USA würde das staatliche Geldgeschenk in Deutschland bei zu vielen Menschen ankommen, die nicht darauf angewiesen sind“, sagte Ohoven. Helikoptergeld sei eine „radikale Notlösung“, die erst genutzt werden sollte, wenn andere geldpolitische Instrumente nicht mehr weiterhelfen.

Foto: 500-Euro-Geldscheine, über dts Nachrichtenagentur

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Ein Kommentar

  1. Schuldenerlass für Kleinstunternehmen,alles schön und gut.Diejenigen die Schulden gemacht haben werden belohnt die die sich mühsam so durchgeschlagen haben gucken in die Röhre,doch einfach ungerecht.

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