Jetzt auch noch Verrat! Heftiger Vorwurf gegen Skandal-Ministerin Lambrecht

Die Liste der Vorwürfe gegen Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) wird immer länger. Jetzt wird ihr auch noch Geheimnisverrat vorgeworfen. Ein Anwalt aus NRW soll deshalb Anzeige erstattet haben.

Zunächst einmal ist Christine Lambrecht in Kritik geraten, weil sie ihren Sohn Alexander auf Dienstreisen als Verteidigungsministerin mitnahm. Alexander ist wohlgemerkt 21. Dass sein Babysitter wegen Corona ausgefallen ist, gilt also nicht als Entschuldigung.

Aufgefallen war das Ganze über ein Foto auf Instagram, Es zeigt Alexander in einem Hubschrauber der Bundeswehr, als Lambrecht das Bataillon Elektronische Kampfführung 911 besuchte. Der 21-Jährige machte ein Selfie im Heli, teilte das Bild stolz mit der Social Media-Welt und schrieb „Happy Easter“ dazu. So sind sie halt, die Digital Natives. Lambrecht fiel das Bild jedoch auf die Füße. Es kam heraus, dass Mutter und Sohn nach dem Dienstflug nach Sylt düsten, um dort Urlaub zu machen und dass Lambrecht ihren Sohn öfter im Regierungsflieger dabeihat.

Das ist alles ganz legal, verteidigte sich die SPD-Politikerin, die bereits wegen Ungereimtheiten bei den Waffenlieferungen Richtung Ukraine in Verrufe geraten ist. Tatsächlich bezahlte Lambrecht ganz brav für den Mitflug und die Security ihres Sohnes. Soweit ist Alexanders Mitflug rechtlich einwandfrei. Trotzdem steht Lambrecht stark in der Kritik. Wir befinden uns in Krisenzeiten – da nimmt man nicht seinen erwachsenen Sohn im Bundeswehr-Hubschrauber mit, heißt es unter anderem aus den Reihen von CDU und FDP. Außerdem wurde der Ministerin vorgeworfen, dass sie möglicherweise absichtlich eine Dienstreise antrat, die in der Nähe von Sylt endete. Auch dafür hatte Lambrecht eine Erklärung.

Nun hat der Fall aber wohl doch noch rechtliche Konsequenzen. Ein Anwalt aus NRW wirft Lambrecht nämlich „Verletzung des Dienstgeheimnisses“ vor, weil sie auf Instagram bei besagtem Flug vom Besuch einer „hoch geheimen“ Einheit geschrieben habe. Allein dieser Hinweis sei schon ein Geheimnisverrat, so der Anwalt. Außerdem müsse überprüft werden, ob Sohn Alexander während des Fluges streng geheime Gespräche mithören durfte. All dies wäre dann Verrat von Geheimnissen der Bundesverteidigung und der steht einer Verteidigungsministerin nun wirklich nicht zu.

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