Schock: Deutscher Nationalspieler stirbt viel zu früh

Er stand ganze 172 Mal für die deutsche Nationalmannschaft auf dem Platz. Doch nun ist Basketballprofi Ademola Okulaja im Alter von gerade einmal 46 Jahren viel zu früh verstorben. Sein Tod hinterlässt eine große Lücke in der deutschen Sportwelt und jedermann trauert um den ehemaligen Kapitän der Basketballnationalmannschaft.

Okulaja ist überraschend am 16. Mai in Berlin verstorben. Seinen Tod bestätigte auch der Deutsche Basketball Bund (DBB) am gestrigen Dienstag auf seiner Website. In der dortigen Stellungnahme von Präsident Ingo Weiss (58) heißt es: „Wir sind erschüttert und können Ademolas Tod einfach nicht fassen. In Gedanken sind wir jetzt bei seiner Familie, der wir viel Kraft wünschen.“ Okulaja sei ein „ebenso großartiger Spieler wie Mensch“ gewesen. Woran Okulaja jedoch starb bleibt vorerst offen. In der Vergangenheit war er bereits einmal an einem Tumor erkrankt, galt jedoch seit rund 10 Jahren als geheilt.

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Der Sportler war auch unter dem Namen „Warrior“ bekannt. Bereits mit gerade einmal 19 Jahren stieg er 1995 in den Kader der Nationalmannschaft auf. Sein Debüt gab er im niederländischen Weert. Seinen wohl größten Erfolg feierte er mit dem Gewinn der Bronzemedaille bei der WM 2022 in den USA. Dort spielte er an der Seite von Dirk Nowitzki (43). Insgesamt war Okulaja ganze 172 Mal für die deutsche Nationalmannschaft im Einsatz.

Auch in der deutschen Bundesliga machte er sich über viele Jahre einen Namen. Er stand beispielsweise für die Teams Alba Berlin, Rhein Energie Köln und Brose Baskets Bamberg auf dem Platz.

2010 gab Okulaja jedoch bereits sein Karriereende bekannt. Seit dem war er nicht mehr selbst aktiv im Basketball tätig. Trotzdem kehrte er dem Sport nicht gänzlich den Rücken. Stattdessen war er als Spielerberater tätig. Dies unter anderem auch für die NBA-Stars Dennis Schröder (28), Niklas Kiel und Daniel Theis (30). Okulaja hinterlässt seine Frau und zwei Kinder.

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