

In der Samstagabendpartie des 18. Bundesligaspieltags haben die Bayern in Leipzig mit 5:1 gewonnen.
Dabei hatte RB das Topspiel mit viel Mut und hoher Intensität begonnen. Von der ersten Minute an setzten die Gastgeber die Münchner früh unter Druck und nutzten vor allem die rechte Abwehrseite der Gäste konsequent aus. Leipzig kombinierte flüssig, gewann viele Zweikämpfe und kam früh zu guten Abschlüssen. Bereits in der Anfangsphase musste Manuel Neuer mehrfach eingreifen und verhinderte mit starken Paraden einen frühen Rückstand der Bayern.
Der Führungstreffer der Sachsen fiel folgerichtig nach gut 20 Minuten. Über die linke Seite erspielte sich Leipzig viel Raum, ein präziser Querpass landete im Strafraum bei Romulo, der sich gegen Jonathan Tah durchsetzte und aus kurzer Distanz sicher verwandelte. Auch danach blieb Leipzig die aktivere Mannschaft, während Bayern zwar mehr Ballbesitz hatte, offensiv jedoch kaum Durchschlagskraft entwickelte. Die wenigen Münchner Chancen vereitelte Leipzigs Schlussmann Peter Gulacsi souverän. Zur Pause hätte der Vorsprung der Hausherren durchaus höher ausfallen können.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich jedoch ein völlig anderes Bild. Bayern kam aggressiver aus der Kabine, erhöhte das Tempo und gewann nun deutlich mehr Zweikämpfe. Leipzig verlor zunehmend die Kontrolle über das Spiel und konnte sich kaum noch befreien. Der Ausgleich fiel kurz nach Wiederanpfiff: Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld schalteten die Gäste schnell um, Serge Gnabry nutzte den Fehler in der Leipziger Defensive und traf aus spitzem Winkel zum 1:1.
Mit zunehmender Spielzeit übernahmen die Münchner endgültig das Kommando. Leipzig geriet unter Dauerdruck, während Bayern Angriff um Angriff rollte. Besonders die Einwechslung von Michael Olise brachte neue Dynamik ins Offensivspiel. In der 67. Minute wurde der Aufwand belohnt: Olise setzte sich auf der rechten Seite durch und flankte präzise an den zweiten Pfosten, wo Harry Kane goldrichtig stand und aus kurzer Distanz zur 2:1-Führung einschob.
Aber es sollte noch viel schlimmer kommen: Was in der 83. Minute passierte, war eigentlich eine Art Eigentor, die Offiziellen mussten lange überlegen, wer den Treffer zugesprochen bekommt: Schlager wollte einen Volleyschuss von Serge Gnabry abwehren, dann holte sich Olise den Ball aber aus einem Hochsprungduell und brachte ihn an den kurzen Pfosten, Leipzigs Willi Orban fälschte den Ball schließlich ab ins eigene Tor zum 3:1. Irgendwo in dem Kuddelmuddel muss aber auch Jonathan Tah noch drangewesen sein – er wurde als Torschütze vermerkt.
Jetzt bracht Leipzig richtig zusammen – und die Leipziger waren gnadenlos: Aleksandar Pavlović legte in der 85., Michael Olise in der 88. Minute einen drauf.
Die Bayern bleiben unangefochten und mit jetzt elf Punkten Vorsprung auf Platz ein, Leipzig rutscht auf die Vier.
dts Nachrichtenagentur
Foto: RB Leipzig – FC Bayern München am 17.01.2026, via dts Nachrichtenagentur
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