

Das vorläufige Ergebnis der Obduktion des Leichnams des am Mittwoch verstorbenen stellvertretenden bayerischen Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger (Freie Wähler) ergab keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden. Das teilte die Staatsanwaltschaft Berlin in Berlin-Mitte am Donnerstag mit.
Im Rahmen des Todesermittlungsverfahrens stehen noch weitere gerichtsmedizinische Untersuchungen an, erklärte die Behörde. Die Ermittlungen dauern an.
Der 55-jährige Aiwanger war am Mittwoch tot in einem Berliner Hotel aufgefunden worden. Zuvor war er der Feier zur Eröffnung des Hauptstadtbüros seiner Partei ferngeblieben, weil er sich unwohl fühlte.
Aiwanger war seit 2006 Vorsitzender der Freien Wähler in Bayern. 2008 führte er die Partei in den Bayerischen Landtag und errang ein Mandat im Wahlkreis Niederbayern. Er übernahm von 2008 bis 2018 den Fraktionsvorsitzend im Bayerischen Landtag. 2010 wurde er zum neuen Bundesvorsitzenden gewählt. Ab 2018 war er stellvertretender bayerischer Ministerpräsident und Landeswirtschaftsminister.
dts Nachrichtenagentur
Foto: Hotel Neuer Fritz am 04.11.2026, via dts Nachrichtenagentur
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