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Kein Ende der Inflation: So viel Geld müssen Sie jetzt für Ihre Energierechnungen sparen

Die Inflation in Deutschland ist auf dem höchsten Stand seit über 40 Jahren: Im Juli betrug der Anstieg 8,5 %, was sich bereits deutlich bei den Lebensmittelpreisen bemerkbar gemacht hat. Auch die Energiepreise sind gestiegen, aber das hat sich noch nicht auf die breite Bevölkerung ausgewirkt. Dennoch sollten Sie jetzt schon Geld für die steigenden Kosten zurücklegen, da höhere Energierechnungen auf Sie zukommen werden. Hier sehen Sie, wie viel Sie brauchen.

Die Bundesregierung hat kürzlich ihre Absicht bekräftigt, ab dem 1. Oktober eine Gasumlage einzuführen. Damit sollen die Gasimportunternehmen entschädigt werden, die durch den reduzierten Fluss von russischem Gas über die Nord Stream 1-Pipeline finanziell stark belastet werden.

Diese Entscheidung kommt nur wenige Wochen, nachdem der Gasriese Uniper einen verzweifelten Hilferuf abgesetzt hat: Das Unternehmen war nicht in der Lage, die Kosten für den kurzfristigen Bezug von Gas aufgrund des russischen Gasmangels zu decken. Daraufhin hat die deutsche Regierung eine Rettungsaktion in Höhe von 15 Milliarden Euro durchgeführt und sich im Gegenzug mit 30 % an dem Unternehmen beteiligt.

Die Gasumlage wird zu einem Aufschlag von 1,5 bis 5 Cent pro Kilowattstunde führen. Für einen durchschnittlichen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von rund 20.000 Kilowattstunden könnte dies zu einer Erhöhung von 476 Euro pro Jahr führen, wenn der Preis nur um 2 Cent ansteigt. Steigt der Preis jedoch um 5 Cent, könnten laut dem Preisvergleichsportal Check24 sogar 1.190 Euro im Jahr mehr fällig werden.

Ende Juni waren die Energiepreise insgesamt im Vergleich zum Vorjahr um 35,7 Prozent gestiegen. Das bedeutet, dass auch andere Energiekosten steigen werden. Wie stark, ist noch ungewiss. Nach Angaben des Branchenverbandes GdW müssen Mieter mit einer Kostensteigerung von rund 30 Prozent rechnen. Für einen Haushalt mit vier Personen bedeutet das eine durchschnittliche Kostensteigerung von 938 Euro im nächsten Jahr.

Da jedoch mit weiteren Kostenerhöhungen zu rechnen ist, sollten die Bürgerinnen und Bürger schon jetzt 40 bis 50 Euro pro Monat zusätzlich auf die Seite legen, um sich für die Zukunft abzusichern. Wirtschaftsminister Robert Habeck hat erklärt, dass ein Entlastungspaket für Haushalte mit geringem Einkommen zur Verfügung stehen wird, aber es ist nicht bekannt, ob dieses vor dem 1. Oktober in Kraft treten wird.

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Oskar Herbert

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