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Nach Siegen der Ukraine: Putin plant radikale Schläge

Endlich hat sich das Kriegsglück für die Ukraine gewendet. Mit der Befreiung ukrainischer Städte von der russischen Besatzung steigt der Druck auf Putin stetig an. In Russland wird der Ruf nach einer radikalen Lösung laut. Zu welchen Extremen wird Putin greifen, um einen Sieg in der Ukraine zu erringen?

Innerhalb Russlands wird die Kritik laut: Nichts von dem, was Putin versprochen hat, ist gelungen. Er hat die Entscheidung getroffen, in die Ukraine einzumarschieren, um die weitere Expansion der Nato zu stoppen. Nun aber hat die Bedrohung durch Russland sowohl Schweden als auch Finnland dazu veranlasst, den Beitritt zur Nato zu beantragen, so dass Russland nun auf zwei Seiten von Nato-Ländern umgeben sein wird.

Putin wollte auch die vollständige Entmilitarisierung der Ukraine erreichen. Stattdessen haben die ukrainischen Streitkräfte nun Waffen im Wert von Milliarden Euro erhalten, viele davon modern und in einem Umfang, den sich die Ukraine vor dem russischen Einmarsch am 24. Februar mit ihrem eigenen Militärbudget niemals hätte leisten können.

In Russland gibt es nun Stimmen, die von Putin einen radikalen Schritt fordern, um den Erfolg in der Ukraine zu sichern. Russische Nationalisten fordern, dass Russland um jeden Preis die Initiative in der Ukraine zurückgewinnen muss. Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, wäre die Entsendung von mehr Streitkräften. Es wird zu einer landesweiten Mobilisierung aufgerufen.

Dies würde Putin die Möglichkeit geben, die für eine Gegenoffensive benötigten Kräfte zu sammeln. Bei dieser Mobilisierung könnten etwa 5 Millionen Russen einberufen werden. Der Kreml zögert jedoch, dies zu tun. Eine Generalmobilmachung würde bedeuten, dass Putin zugeben müsste, dass der Konflikt in der Ukraine mehr als ein “Sondereinsatz” ist – er würde sich zu einem Krieg ausweiten.

Das ist die Meinung von Putins engen Verbündeten. Aber auch hier fordern die nationalistischen Kritiker Änderungen und verlangen, dass er die Verantwortlichen für den Einsatz in der Ukraine entlässt oder umbesetzt. Dazu würde auch einer der engsten Verbündeten Putins, Verteidigungsminister Sergei Schoigu, gehören.

Bislang hat der Kreml noch nicht bekannt gegeben, was er vorhat. Als er den zweiten Tag in Folge gefragt wurde, ob Russland seine Reserven mobilisieren würde, nachdem es aus fast der gesamten Region Charkiw im Nordosten der Ukraine vertrieben wurde, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow: “Im Moment nein, es gibt keine Diskussion darüber”.

Foto: Kremlin.ru, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

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Sara Breitner

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