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Nordkoreas Nationaler Nachrichtendienst zur Ermordung Kim Jong-uns

Schon seit Wochen, wenn nicht sogar Monaten, steht der oberste Führer von Nordkorea der Öffentlichkeit nicht mehr zur Verfügung. Die weitläufige Meinung seiner Anhänger, aber auch seiner Kritiker: Der Mann ist lange tot. Dabei soll Jong-un nicht einfach eines natürlichen Todes gestorben sein. Die Gerüchte gehen so weit, dass man seiner Schwester, zu der er wohl schon immer ein sehr schwieriges Verhältnis pflegte, vorwirft, ihren eigenen Bruder kaltblütig ermordet zu haben.

Die junge Frau, die etwa auf 30 Jahre geschätzt wird und fließend Englisch sowie Französisch spricht, wurde selbst in der Schweiz ausgebildet. Auf die Bildung der Familie Jong legte man immer schon gesteigerten Wert. Doch hat ihn seine Schwester wirklich eiskalt ermordet? Und wenn ja: Gab es einen speziellen Grund?

Der Nationale Nachrichtendienst des Landes (Nis) berichtet aktuell, dass Kim Jong-un keinesfalls von seiner eigenen Schwester ermordet wurde. Allerdings geben die Behörden auch keine alternative Erklärung zu seinem Verbleib. Wie viel Wahrheit ist am Ende doch an einem potenziellen Mord?

Sein Verschwinden könnte jedoch auch mit seiner Gesundheit zusammenhängen. Schon lange vor den Mord-Gerüchten wurde auch schon über seine physische Verfassung spekuliert. Eventuell steht Kim Jong-un schon viel länger als gedacht nicht mehr in der Öffentlichkeit und lässt sich bereits seit Monaten vertreten. Gesundheitliche Themen, die ihm zu schaffen machen könnten, sind jedoch öffentlich nicht bekannt. Ob er an einer Krankheit leidet, die sein Fernbleiben erklären würde, weiß wohl nur er selbst.

Auf diversen Bildern, die den Mann auf öffentlichen Staatsbesuchen zeigen, sah man ihn bislang immer beim Rauchen von Zigaretten. Hinter dem dichten Qualm ließ sich dabei aber nie wirklich erkennen, ob es sich tatsächlich um den Politiker handelte oder ob ein Double seine Position übernahm.

Was ist mit dem koreanischen Diktator am Ende wirklich passiert? Das weiß er wohl nur selbst. Zahlreiche Menschen auf der ganzen Welt würden sich ein Nordkorea ohne ihn aber vermutlich wünschen. Er hat in der Vergangenheit nicht nur eine unpopuläre und auch menschenunwürdige Entscheidung getroffen.
Gut möglich also, dass hinter seinem Verschwinden vielleicht auch Kritiker oder Feinde des Asiaten stecken. Zumindest ein Gedanke, den man, sollte er nicht bald wieder auftauchen, wenigstens einmal in Betracht ziehen könnte.

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Stephan Heiermann

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