Bundestags-Vizepräsident Omid Nouripour (Grüne) hat sich tief besorgt über die politische Lage im Iran geäußert.
Das herrschende System stehe “am Abgrund”, die Menschen seien verzweifelt, sagte Nouripour dem “Mannheimer Morgen” (Samstagausgabe). Trotz des Rohstoffreichtums herrsche eine “echte Hungerkrise”, der Wert der Währung habe sich binnen eines halben Jahres halbiert und ein normales Leben werde für viele immer schwieriger.
Es gibt mittlerweile beinahe täglich Proteste im Iran, gleichzeitig droht US-Präsident Donald Trump dem Regime mit einem Eingreifen der USA. Die Signale aus Washington nannte Nouripour “sehr gemischt”. Die Iraner wüssten nicht, ob sie sich auf US-Präsident Donald Trump verlassen könnten. Nouripour forderte die Europäer auf, nicht zu schweigen, sondern den Druck auf das Regime, insbesondere auf die Revolutionsgarden, zu erhöhen.
dts Nachrichtenagentur
Foto: Omid Nouripour (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
