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Polizist auf Intensivstation – arabischer Täter sofort wieder frei

In der Nacht vom 10. Auf den 11. September gab es in einem Club in Greifswald eine gravierende Auseinandersetzung zwischen mehreren Personengruppen. Angesichts der angespannten Lage wurde zwar schnell die Polizei informiert, aber noch bevor diese eintraf, soll es zu einer Schlägerei zwischen rund zehn Personen gekommen sein. Dies berichtet ein Zeuge gegenüber dem Nordkurier.

Beim Eintreffen der Polizei war die Lage bereits völlig außer Kontrolle geraten. Mitten im Gerangel soll sich ein 24-jähriger Asylbewerber aufgehalten haben, der bei einer Auseinandersetzung einem 60-jährigen Polizisten einfach so die Beine wegzog. In Folge sei der Beamte nach erstem Ermittlungsstand mit dem Hinterkopf auf einen Bordstein geknallt und habe sofort das Bewusstsein verloren.

Ein Rettungswagen brachte den Mann in eine Klinik, in der er auch umgehend versorgt wurde. Anschließend war er nach Hause gegangen, weil er sich eigentlich wieder gut fühlte.
Währenddessen seien auch die Personalien des gebürtigen Syrers aufgenommen worden. Eine Festnahem habe es trotz des schweren Vorfalls nicht gegeben, wie die Oberstaatsanwaltschaft mitteilte: „Aufgrund des Deliktes und der Tatsache, dass der Mann eine ganz normale Wohnung hat – also nicht in einem Asylbewerberheim lebt –, wir seinen Namen und seine Adresse kennen, ist er seit Aufnahme der Personalien auf freiem Fuß”.

Nach Informationen des Nordkurier soll der Syrer allerdings bereits am Tag vor Tat „Stress im Club” gehabt haben. Nun wird gegen ihn wegen Widerstand gegen die Polizei und Körperverletzung ermittelt. Wobei nicht auszuschließen sei, dass es auch gefährliche Körperverletzung sein könnte. Dies hängt am Ende vom Zustand des verletzten 60-jährigen Polizisten ab.

Sein Zustand nämlich hatte sich am Tag nach der Tat dramatisch verschlechtert. Er wurde erneut in die Klinik eingeliefert und aufgrund einer dann festgestellten Hirnblutung notoperiert. Bislang liegt er noch immer auf der Intensivstation und ist auch knapp drei Wochen nach der Tat noch nicht vernehmungsfähig. Aus Polizeikreisen war zu hören, dass derzeit nicht klar sei, ob er eventuell bleibende Schäden erlitten haben könnte.

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Stephan Heiermann

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