

In der Debatte über den Auftritt von Audi-Vorstandschef Gernot Döllner bei einer Wahlkampfveranstaltung von US-Präsident Donald Trump fordert die SPD Parität bei den Investitionen. Der Vorsitzende des konservativen Seeheimer Kreises, Esra Limbacher, sagte der “Rheinischen Post” (Mittwochsausgabe), für Audi müsse gelten, dass jeder Euro, der in den USA investiert werde, in gleicher Höhe auch nach Ingolstadt und Neckarsulm fließen müsse.
Limbacher ergänzte, eine solche Investitionsparität wäre ein klares Zeichen an die Belegschaft, die seit Jahren Top-Autos in Deutschland baue. Die Werke in Deutschland “dürfen nicht ausbluten, sondern müssen mit Investitionen auf Erfolgskurs gehalten werden”.
Zugleich kritisierte der SPD-Fraktionsvize den Auftritt scharf. “Dass sich der Audi-CEO vor Trumps Wahlkampf-Karren spannen lässt, ist eine Farce.” Trump sei ein “Demokratie-Brandstifter und erpresst den Rest der Welt mit seiner nationalistischen Handelspolitik”, sagte Limbacher.
dts Nachrichtenagentur
Foto: Audi (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
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