UN-Entwicklungsprogramm verlegt Teile seines Hauptsitzes nach Bonn

Das UN-Entwicklungsprogramm (UNDP) hat beschlossen, einen zentralen Standort in Bonn einzurichten. Dies teilte der Leiter von UNDP, Alexander De Croo, mit. Die Entscheidung wird von hochrangigen Vertretern der deutschen Politik begrüßt, darunter Außenminister Johann Wadephul (CDU) und Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD).

Wadephul sieht die Ansiedlung von UNDP in Bonn als wichtiges politisches Signal für die deutsche Außenpolitik. Er hob hervor, dass Deutschland ein Verfechter internationaler Zusammenarbeit bleibe, insbesondere in Zeiten globaler Herausforderungen wie Kriegen und Umweltzerstörung. Die Stadt Bonn biete bereits ein zuverlässiges Umfeld für die Arbeit der Vereinten Nationen, erklärte er. Alabali Radovan ergänzte, dass die Entscheidung, Teile des UNDP nach Bonn zu verlagern, die Stadt als internationalen Standort stärke.

In den kommenden zwei Jahren will das UN-Entwicklungsprogramm 300 Mitarbeitende und zentrale Funktionen nach Bonn verlagern, um Synergien mit anderen UN-Organisationen und Akteuren der internationalen Entwicklungszusammenarbeit zu nutzen.

dts Nachrichtenagentur

Foto: Fahne vor den Vereinten Nationen (UN) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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