

Nach dem gemeinsamen Auftritt von Audi-Chef Gernot Döllner mit US-Präsident Donald Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung der republikanischen Partei in Georgia wachsen im Volkswagen-Konzern Zweifel an der Beständigkeit der Absprachen zwischen dem Autohersteller und den US-Vertretern. Das berichtet das “Handelsblatt”.
Zur Debatte steht, dass Audi für die Investitionen in Georgia in Höhe von 4,2 Milliarden Dollar Finanzhilfen vom Bundesstaat Georgia bekommt und möglicherweise zusätzlich Zollerleichterungen von der Trump-Regierung. Seit dem vergangenen Jahr gelten für Importe in die USA aus der Europäischen Union Schutzzölle in Höhe von 15 Prozent.
Nach Informationen des “Handelsblatts” liegt dem Aufsichtsrat von Volkswagen bislang keinerlei Vertragsgrundlage oder beschlussfähiges Papier mit Details zu den Absprachen zwischen Audi, dem Bundesstaat Georgia und der Trump-Regierung vor. Es lägen Konzernkreisen zufolge lediglich Absichtserklärungen vor. Mit der US-Regierung um Präsident Trump wiederum sei lediglich abgesprochen, dass man nach den Zwischenwahlen Mitte oder Ende November “Nägel mit Köpfen” machen könnte, heißt es aus dem Verhandlungsumfeld.
dts Nachrichtenagentur
Foto: Volkswagen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
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