Mathematiker prognostizieren ewige Instabilität von Kryptowährungen

Nach den kräftigen Kursschwankungen der Kryptowährungen in den letzten Wochen sagen Mathematiker von der University of Pittsburgh (USA) voraus, dass der Kurs der Kryptowährungen sich wohl nie stabilisieren wird. Krypto-Tokens riskieren demnach ähnlich wie ein Pyramiden-Spiel zu enden.

Die Wissenschaftler hatten versucht, mit Hilfe von mathematischen Methoden und experimenteller ökomomischen Modellen den Wert von Bitcoin einzuschätzen. Kernproblem dabei, dass es keinerlei fundamentale Wertgrundlage der Währungen gibt. Dabei fanden die Mathematiker heraus, dass der Kurs maßgeblich von der Meinung von Käuferrandgruppen, mit oft fehlerhaften Einschätzungen, abhängt. Immer wenn diese Randkäufer ängstlich werden, dass ihr Investment doch nicht so sicher ist, wie gehofft, und Positionen abstoßen fällt der Kurs. Sobald die Randkäufer wieder zuversichtlich werden und in den Markt zurückkehren, steigt der Kurs.

Fazit der Forscher: Der einzige Zweck, den Kryptowährungen erfüllen, sei die Gelder von Neu-Investoren zu den Alt-Investoren zu transferieren: „The cryptocurrencies may simply be a mechanism for a transfer of wealth from the late-comers to the early entrants and nimble traders.“ erklärten Carey Caginalp und Gunduz Caginalp von der University of Pittsburgh.

Unterstützt wird das ganze dadurch, dass zahlreiche Investoren Bitcoin nur als Anlage halten, es jedoch nicht als Zahlungsmittel nutzen, und das eine sehr kleine Gruppe von Investoren riesigen Einfluss auf den Preis hat: Rund 1000 Personen halten 40% aller Bitcoins.

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