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Bullisches Signal: Bitcoin-Hashrate steigt kontinuierlich

Wohin geht die Reise bei den Bitcoinkursen? Das ist vermutlich die meistgestellte Frage unter den Kryptobesitzern. Und die Prognosen geht weit auseinander von äußerst pessimistischen 100 Dollar bis superoptimistischen 1.000.000 Dollar je Bitcoin dürfte das ganze Spektrum vertreten sein.

Fakt ist: Die Zeiten des glasklaren Aufwärtstrends sind vorbei. Der Bitcoin fluktuiert zwischen 6.500 und 10.000 Dollar. Aktuell hat er gerade wieder die psychologisch wichtige 8.000 Dollar-Marke nach unten durchbrochen. Kein gutes Zeichen. Und der Monat Mai war sowieso kein guter für Kryptoanleger.

Wenn man mit etwas längerem Horizont schaut und versucht Trends frühzeitig zu erkennen, so landet man früher oder später bei der Hashrate einer Kryptowährung. Und hier sieht man bei Bitcoin ganz unabhängig vom Kursrutsch seit letztem Dezember einen anhaltenden, starken Aufwärtstrend:

Warum ist die Hashrate wichtig?
Um einen einen Block zur Blockchain hinzuzufügen braucht es Millionen von Berechnungen um den benötigten Hashcode zu ermitteln. Die Hash Rate eines Miningrechners zeigt an, wieviele Schätzungen die Einheit machen kann, um den neuen Hashcode zu ermitteln. Entgolten werden die Miner für diese aufwändigen Berechnungen mit neuen Bitcoin. Dabei sind die Berechnungen so komplex, dass es mehrere Tausend Dollar an Rechenleistung (und Stromkosten) erfordert, um einen Bitcoin zu verdienen.

Die oben gezeigt kontinuierlich steigende Hash Rate zeigt an, dass immer mehr Miner zum Bitcoinnetzwerk hinzustoßen, salopp gesagt: Die Rechenpower im Bitcoinnetzwerk steigt an. Und das trotz fallender Bitcoinpreise. Warum ist das so? Ein Großteil des Minings erfolgt mittlerweile durch hochspezialisierte Unternehmen auf industrieller Basis. Allein BTC.com ist ein Miningunternehmen, dass fast ein Viertel (!) der Hashpower der Bitcoinminer ausmacht. Hier geht es um Milliardenerlöse, aber auch um Milliardenkosten, denn solch eine Hashrate erfordert riesige Anlagen mit Mininghardware. Und dafür braucht es große Investoren, die diese Investments in Hardware vorfinanzieren.

Die kontinuierlich steigende Hashrate zeigt demnach klar an, dass massiv große Investoren in Bitcoinmining investieren. Das bedeutet auch, dass diese Investoren an den Erfolg von Bitcoin und Co. glauben – auch in Zeiten fallender Kurse. Börsenaltmeister Andre Kostolany würde sagen: Es sind “feste Hände” die jetzt in den Bitcoin investieren. Und das ist ein gutes Zeichen für künftige Kurse.

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Stephan Heiermann

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