Die Bitcoin-Rally ist zurück – diese 3 Trends könnten den Kurs weiter anheizen

Anfang diesen Jahres lastete eine handfeste Baisse auf den Kryptowährungen. Kurse brachen um 75% ein und nach dem Absturz tendierten die Märkte zunächst seitwärts. Doch im April hat sich dieses Bild gewendet. Bitcoin und Co. haben einen ordentlichen Aufwärtstrend ausgebildet, der Bitcoin selbst kratzt gar an der psychologisch wichtigen 10.000 Dollar Marke.

Am Dienstag lag der Bitcoin rund 4 Prozent im Plus und der wichtigste Verfolger Ethereum sogar bei plus neun Prozent. Kleinere Kryptowährungen konnten gar zweistellig zulegen. Und dieser Aufschwung hält mittlerweile bereits den ganzen April an.

Damit ist der Abschwung, der die Kryptomärkte seit Mitte Dezember im Griff hatte, Geschichte. Auch gibt es bisher keine Anzeichen, dass die neue Rallye sich abschwächt, auch die Umsatzvolumina an den Kryptobörsen sind hoch. Vor diesem Hintergrund erwarten erfahrene Marktteilnehmer weitere Kursgewinne.

Was waren die belastenden Faktoren bisher? Dominierend war mit Sicherheit das gesamte Regulierungsthema, das Marktteilnehmer verunsicherte – wird die Regulierung hart ausfallen oder gar in Verboten münden? Hier haben sich die Wogen geglättet. Auch die US-Steuererklärungen und der damit einhergehende Geldbedarf von Kryptoanlegern (für die Begleichung der Steuern auf Kryptogewinne) sollte im Wesentlichen überstanden sein. Daher erwarten die Bullen am Markt auch ein baldiges fallen der 10.000 Dollar Kursmarke beim Bitcoin, wenn keine neuen Hiobsbotschaften hereinbrechen.

Aber es stehen auch einige gute Nachrichten vor der Tür:

1. Unsichere Anleger sind raus.
Die berühmten „zittrigen Hände“ sollten nach der aktuellen Korrektur aus dem Markt sein. Wer den Kurseinbruch von 20.000 bis auf 6.000 Dollar durchgehalten hat, der ist bewiesener Maßen langfristig orientiert und wird seine Stücke nicht auf den Markt werfen.

2. Professionelle Anleger entern den Markt.
Großinvestoren wie George Soros, Banken und Brokerhäuser sind in den Markt eingestiegen und zahlreiche institutionelle Anleger haben einen Krypto-Einstieg auf der Roadmap für 2018 stehen. Hier kommt zusätzliche Nachfrage in den Markt.

3. Neue technische Entwicklungen.
Ob Lightning-Netzwerk oder Segwit – Bitcoin und Co. haben sich in den letzten Monaten deutlich weiterentwickelt und kritische technische Punkte (langsame und teuere Transaktionen) gelöst. Insofern stehen die Zeichen gut, dass die Branche zunehmend erwachsen wird und die Verbreitung der Technologie wächst.

4. Bitcoin-ETFs
Eine Genehmigung von Exchange Traded Funds, die in Kryptowährungen investieren, scheint greifbar, nachdem sich insbesondere die US-Regulatoren vorsichtig optimistisch zum Kryptomarkt geäußert haben. Das vereinfacht den Zugang von Privatinvestoren in Kryptoinvestments ganz massiv und hat das Potenzial für einen gewaltigen Nachfrage-Schub.

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