Durchbruch: Schweizer Bank führt Krypto-Geschäftskonten ein

Die Schweizer Hypothekarbank Lenzburg gab in der vergangenen Woche bekannt, dass sie sich speziell für Krypto-Geschäftskunden öffnet. Das ist durchaus etwas besonderes, da die meisten Banken Krypto-Unternehmen als Kunden ablehnen. Auch ist die Hypothekarbank die erste Bank in der Schweiz die sich so deutlich zur Kryptobranche bekennt.

Die Chefin der Bank, Marianne Wildi, erklärte, dass die Bank einen besonderen Fokus auf Fintech-Kunden und Partner hat und es daher essentiell sei, sich auch für Kryptounternehmen zu öffnen. Damit wir die Schweiz einmal mehr zum Krypto-Mekka. Insbesondere die Region um Zug wird häufig bereits als „Crypto Valley“ in Anlehnung an das Silicon Valley bezeichnet.

Lokale Medien berichteten auch, dass die Bank diesen neuen Geschäftszweig in direkter Abstimmung mit der Schweizer Finanzaufsicht FINMA entwickelt hat. Ein kritischer Punkt bei Kryptounternehmen ist immer die Transparenz, mit wem die Unternehmen Geschäfte abwickeln und hier haben Banken häufig Probleme die Compliance-Anforderungen, die an sie als Bank von Aufsichtsbehörden gestellt werden, zu erfüllen. CEO Wildi deutete in diese Richtung auch an, dass neue Kryptokunden besonders intensiv im Hinblick auf ihre Seriösität geprüft werden.

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