Blutbad bei Kryptowährungen

Am Sonntag stürzten die Kurse der Kryptowährungen brutal ab: Ob Ether, Ripple oder Bitcoin – die Kurse rauschten im zweistelligen Prozentbereich nach unten. Fast sämtliche Unterstützungszonen und Trends wurden durchbrochen, was weitere Verluste wahrscheinlich macht.

In den vergangenen Wochen hatten viele Kryptowährungen in einer engen Kursrange getraded (wir berichteten). Dass ein Ausbruch kommt, war von vielen Anlegern erwartet worden. Lediglich Ausmaß und Richtung des Ausbruchs hat viele überrascht – bisher hatten die meisten Marktteilnehmer eher auf einen Ausbruch nach oben getippt. Am Sonntagabend notierte Bitcoin bei rd. 6700 US-Dollar, Ether bei 514 US-Dollar und Ripple bei 0,57 US-Dollar. Das sind die tiefsten Kurse seit Mitte April 2018. Ein Ende des Absturzes ist noch nicht erkennbar. Der aktuelle Kursrutsch ist auch wieder ein perfektes Beispiel für die hohe Korrelation der Altcoins untereinander sowie zum Bitcoin.

Bei dem Tempo und der Stärke des Crashs bleibt erste Frage, wo kann sich der Kurs stabilisieren bzw. wie lange geht der freie Fall weiter? Diese Frage kann leider niemand verbindlich beantworten. Hier kann man nur warten und beobachten und die Charts im beobachten bis sich eine Bodenbildung abzeichnet.

Viele Marktexperten erwarten nun Kurse bis in die 4000-6000 Dollar-Range, was nicht unwahrscheinlich scheint. Fakt ist: Nachdem nun auch der letzten Aufwärtstrend ab November 2017 durchbrochen ist, gibt es eigentlich keinen Grund Kryptowährungen im Allgemeinen oder Bitcoin im besonderen kurzfristig zu halten. Wenn schon, dann Short-Postionen nach dem Motto: „The trend is your Friend“. Wem das zu spekulativ ist, der sollte mit Krypto-Käufen zumindest abwarten, bis es Anzeichen für eine Trendumkehr gibt.

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