Ripple CEO: China kann Bitcoin jederzeit manipulieren

Brad Garlinghouse, Gründer und CEO von Ripple, sagte auf der „2018 Stifel Cross Sector Insight Conference“ in Boston, dass Bitcoin von China jederzeit kontrolliert werden kann. In China gibt es 4 riesige Miner, die über 50% (der Rechenpower) des Bitcoin-Netzwerks beherrschen. Wie kann da sichergestellt werden, dass China nicht interveniert? Und wer würde überhaupt in eine von China kontrollierte Währung investieren wollen?

Der Marktanteil von über 50% der Groß-Miner ist in der Tat problematisch, da sie damit eine 51% Attacke, wie diverse Male bei kleineren Kryptowährungen erfolgt, auch auf Bitcoin fahren können. Und an dem Willen und der Macht der chinesischen Autoritäten massiven Druck auf Miner auszuüben, wenn es opportun erscheint, besteht ebenfalls kein Zweifel.

In Bezug auf Ripple lobte Garlinghouse insbesondere die Abwicklungsgeschwindigkeit von nur vier Sekunden pro Transaktion – bei Bitcoin sind es noch rd. 45 Minuten.

Die Kritik an Bitcoin hinsichtlich der Miner kommt auch nicht überraschend, da Ripple eine andere Strategie verfolgt, die vielleicht sogar extrem zentralistisch ist. Anfang des Jahres hatte die Kryptobörse BitMex eine Studie zu Ripples XRP-Token veröffentlicht, in der die Ergebnisse eines Testlaufs mit einer Rippled-Node bekannt gegeben wurden. Daraus wurde ersichtlich, dass Ripple die komplette Kontrolle über den XRP-Token hat – und damit ein zentralistisches System ist.

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