Warren Buffett: „Bitcoin ist Rattengift im Quadrat“

Warren Buffett – drittreichster Mann der Welt und von seinen Fans als das Orakel von Omaha bezeichnet – mag keine Bitcoins. Vergangenen Samstag sagte er, Bitcoins seien mit hoher Wahrscheinlichkeit „Rattengift im Quadrat“ und am Montag setzte er als Kritikpunkt nach, dass Bitcoin nichts produziert:
„Wenn Du unproduktive Anlagen kaufst, kannst Du nur darauf rechnen, dass die nächste Person dir mehr bezahlt, da sie mit einer weiteren Person rechnet, die nochmals mehr bezahlt.“, sagte der Chef von Berkshire Hathaway.

Bereits vor einigen Monaten prohpezeite Buffett Kryptowährungen ein böses Ende und vor einigen Jahren nannte er Bitcoin eine Fata Morgana, da die Coins keinen inneren Wert haben. So nachvollziehbar Buffetts Kritik erscheint: Es ist durchaus noch in Erinnerung, dass Buffett auch stets den Technologie-Sektor verschmähte und nie in die großen Techriesen wie Amazon, Google oder Facebook investierte. Und just Amazon-Gründer und Chef Jeff Bezos ist inzwischen der reichste Mann der Welt….

Immerhin scheint auch Buffetts Wort in der Kryptoszene Gewicht zu haben, denn während am Samstag Bitcoin kurz vor dem Durchbruch der 10.000 Dollar-Marke stand, ist er seit dem auf 9.400 Dollar zurück gefallen. Es ist aber nicht auszuschließen, dass andere Nachrichten auf den Kurs drückten. Das könnte ein strengeren Vorgabe der japanischen Finanzaufsicht für Kryptobörsen liegen oder an zwei weiteren prominenten Verkaufsempfehlungen:
Microsoftgründer Bill Gates teilte ebenfalls am Montag mit, dass er fallende Bitcoinkurse erwartet: „Bei einer Assetklasse, die nichts produziert, sollte man keine steigenden Kurse erwarten. Es ist das perfekte Beispiel für ein „greater fool theory“-Investment.“ Wenn es auf einfachem Wege möglich wäre, würde er Bitcoin shorten (hier darf man anmerken: Aufgrund der börsennotierten Bitcoin-Futures ist das shorten von Bitcoin durchaus einfach möglich), denn Bitcoins und ICOs seien „verrückte spekulative Dinge“, wobei er einräumte, dass die hinter Bitcoin stehende Blockchain-Technologie durchaus ihre Verdienste und Stärken hat.

Dritter im Bunde der Pessimisten ist der Gründer von DataTrek Research, Nick Colas, der als erster Wall Street Analyst die Coverage von Bitcoin aufnahm. Er sagte, dass er aktuell den Verkauf von Bitcoins empfiehlt da das Wachstum bzw. der Zustrom neuer Anleger bzw. Anwender derzeit schrumpft.

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